...ist einfach traumhaft. Wir haben hier wirklich ein kleines Paradies gefunden.In den fast drei Wochen, die wir jetzt schon hier sind, haben wir schon einiges von der Insel kennengelernt und einfach so viele schoene Erfahrungen gemacht und einzigartige Momente erlebt. Die Natur hier ist gigantisch.. Die dichte Tropenvegetation, die hohen Palmen, die bewachsenen Lianenbaeume, riesige Blaetter ueberall, der Dschungel..manchmal glaubt man, man ist mitten im Schauplatz von "Dschungelbuch" und trifft gleich Mogli und Balu. Ausserdem ist die balinesische Kultur einfach unglaublich. Diese Vielfalt von Riten und Zeremonien, von Statuen und Tempeln ueberall, von Taenzen und Umzuegen auf den Strassen, der Geruch von Raeucherstaebchen in der Luft, die vielen Opfertellerchen, Blumenschmuck und alle moeglichen Variationen von Sarongs und Stoffstuecken um alles Heilige (Statuen, aber auch Baeume oder Steine). Und natuerlich die Menschen hier. Die Menschen hier sind eine Erfahrung fuer sich. Noch nie und nirgends habe ich Menschen getroffen, die durchweg so freundlich, so hilfsbereit, positiv und kontaktfreudig sind! Wenn wir mit unseren Rollern durch die STrassen gefahren sind hat uns staendig dieses offene und vorurteilslose Laecheln begleitet, das hier auf jedem einzelnen der Gesichter zu strahlen scheint..
Nach unserer ersten Woche in Kuta (eigentlich wollten wir ja nur 2-3 Tage dortbleiben, aber dann waren die Wellen so toll und die Zeit verging so schnell, dass es doch eine Woche wurde), in der hauptsaechlich akklimatisieren klimatisch und kulturell und surfen angesagt waren, sind wir mit dem Bus nach Ubud aufgebrochen. Von dort aus haben wir eine knappe Woche lang das Inselinnere erkundet. Fahrten durch Reisfelder, kleine Doerfer, heftigste Regenschauer in den Bergregionen (wo kommen die denn pletzlich her, vor ner halben Stunde hattes noch 35 Grad im SChatten und Mordssonne?!), Frauen mit riesen Schuesseln und saemtlichen Hausrat auf dem Kopf (Taschen brauchen die nicht, da wird alles eifnach nur auf den Kopf geladen, selbst ein 8Mann-Flos traegt man aus dem Flusstal auf dem Kopf die Treppen hoch), Umzuege... Ausserdem hatten wir eher ruhigere Tage, viel Zeit zum Nachdenken und sich Einlassen auf diesen mystische und spirituelle Atmosphaere, die hier ueberall in der Luft liegt. Die Religion spielt hier eine sehr sehr grosse Rolle, sie ist ueberall im taeglichen Leben der Balinesen und vor allem auch in ihren Herzen fest verankert. Auf die FRage, ob es denn in Bali auch Menschen gaebe,die keiner Religion angehoeren und nichts glauben, meinte unser balinesischer Hotelboy verstaendnislos nein, sowas gaebe es hier nicht. Auch das friedliche und selbstverstaendliche Koexistieren von Hinduismus und Buddhismus ist faszinierend. Teilweise haben beide ein und denselben Tempel gemeinsam, beten direkt nebeneinander und teilen sich die heiligen Staetten voellig konfliktlos. Von so etwas koennte sich die westliche Welt mal ne Scheibe abschneiden.
Kuta Beach, an dem wir vor allem die letzte Woche viel Zeit verbracht haben, ist auch ein Ort fuer sich. Voller Touristentrubel, "Massas-Massas"anbietenden Balinesinen, Essensstaenden, Surfboards ueberall, aber auf der andern Seite auch voller Einheimischer. Die Wellen sind super, auch wenn es im Wasser meistens ziemlich crowded ist, was aber nichts macht, weil alle nett sind und nur Spass haben.
Wir haben Julien und Aaron wiedergetroffen, die beiden mit denen wir in Australien den raodtrip gemacht hatten. Zufaellig im Affenwald in Ubud, zack standen sie pletzlich vor uns! Wir wussten, dass sie in Bali sind, aber hatten keinen Schimmer w ound wie wir sie erreichen sollten. So klein ist die Welt.. Insgesamt haben wir einfach soo viel erlebt, dass es unmoeglich ist hier mehr und detaliierter zus chreiben..
Jetzt werden wir die naechste Woche noch den Rest der Insel erkunden. Die Nord-Ost-und Westkueste wartet noch auf uns.
Selamat datang
eure Sarah
Sunday, April 5, 2009
Thursday, March 19, 2009
Klimaumstellungen...
Lisa und ich sind seit 2 Tagen wohlbehalten auf Bali angekommen!
Die letzten Tage in Australien waren auch noch super, hatten noch ein paar schoene Tage in Byron Bay, waren jeden Tag surfen und haben uns zum Schluss total an unsere kleine "Gastfamilie" gewoehnt gehabt, sodass der Abschied etwas schwer viel. Die zwei Tage, die wir noch in Brisbane hatten, haben wir mal wieder bei Couchsurfern verbracht - und ein weiteres mal klasse Erfahrung mit dem couchsurf-Projekt gemacht. Pete und Greg, auf deren Couch wir geschlafen haben, waren super nett und am zweiten Abend waren ihre Kinder zu Besuch. Petes Sohn ist 10 und die Toechter von Greg 9 und 11 Jahre alt und einfach nur gorgoeus!!Brisbane ist ne Riesenstadt mit vielen heftig hohen Wolkenkratzern. Um zu unserem "Zuhause" zu kommen, konnten wir die Faehre von der Innenstadt aus nehmen, was wunderschoen war, Brisbane vom Fluss aus... Vor allem als am letzten Abend ein Riesengewitter aufgezogen ist und der hellblaue Himmel sich innerhalb kuerzester Zeit schwarz zugezogen hat und teils sogar gruenlich aussah! Sehr beeindruckendes Naturschauspiel, das Gewitter das dann kam war auch krass.
Ja und wie gesagt, jetzt Bali. Wir kamen Montagnacht hier an und mussten mal wieder erst noch eine Unterkunft suchen, was aber ohne Probleme geklappt hat. Und dann am naechsten Tag erstmal ein kleiner Klimaschock. Hier ist es ziemlich warm, aber was noch viel extremer ist, ist einfahc die hohe Luftfeuchtigkeit! Mittags um halb 1 waren wir beide total fertig und das einzige was geholfen hat, war eine siesta zu halten. Ansonsten waren wir auch erstmal all over the place, weil alles einfach soo anders ist. Kleine Gaesschen, ueberall Staende mit Menschen, die einam alles moegliche verkaufen wollen, Mopeds ueberall, kleine Bastopfertellerchen mit Blumen ueberall auf den Strassen, Statuen, die mit Tuechern verhaengt sind.. Aber genau auf das hatten wir uns ja gefreut und es ist auch einfach echt super! Bisher sinds ja erst 2 Tage, mal sehen wie es weitergeht...
Ganz liebe Gruesse nach Deutschland!
Die letzten Tage in Australien waren auch noch super, hatten noch ein paar schoene Tage in Byron Bay, waren jeden Tag surfen und haben uns zum Schluss total an unsere kleine "Gastfamilie" gewoehnt gehabt, sodass der Abschied etwas schwer viel. Die zwei Tage, die wir noch in Brisbane hatten, haben wir mal wieder bei Couchsurfern verbracht - und ein weiteres mal klasse Erfahrung mit dem couchsurf-Projekt gemacht. Pete und Greg, auf deren Couch wir geschlafen haben, waren super nett und am zweiten Abend waren ihre Kinder zu Besuch. Petes Sohn ist 10 und die Toechter von Greg 9 und 11 Jahre alt und einfach nur gorgoeus!!Brisbane ist ne Riesenstadt mit vielen heftig hohen Wolkenkratzern. Um zu unserem "Zuhause" zu kommen, konnten wir die Faehre von der Innenstadt aus nehmen, was wunderschoen war, Brisbane vom Fluss aus... Vor allem als am letzten Abend ein Riesengewitter aufgezogen ist und der hellblaue Himmel sich innerhalb kuerzester Zeit schwarz zugezogen hat und teils sogar gruenlich aussah! Sehr beeindruckendes Naturschauspiel, das Gewitter das dann kam war auch krass.
Ja und wie gesagt, jetzt Bali. Wir kamen Montagnacht hier an und mussten mal wieder erst noch eine Unterkunft suchen, was aber ohne Probleme geklappt hat. Und dann am naechsten Tag erstmal ein kleiner Klimaschock. Hier ist es ziemlich warm, aber was noch viel extremer ist, ist einfahc die hohe Luftfeuchtigkeit! Mittags um halb 1 waren wir beide total fertig und das einzige was geholfen hat, war eine siesta zu halten. Ansonsten waren wir auch erstmal all over the place, weil alles einfach soo anders ist. Kleine Gaesschen, ueberall Staende mit Menschen, die einam alles moegliche verkaufen wollen, Mopeds ueberall, kleine Bastopfertellerchen mit Blumen ueberall auf den Strassen, Statuen, die mit Tuechern verhaengt sind.. Aber genau auf das hatten wir uns ja gefreut und es ist auch einfach echt super! Bisher sinds ja erst 2 Tage, mal sehen wie es weitergeht...
Ganz liebe Gruesse nach Deutschland!
Saturday, March 7, 2009
Byron Bay
Jo, Lisa und mir geht es sehr gut in unserem momentanen Zuhause in Byron Bay an der Ostkueste Australiens mittlerweile. Byron Bay ist ein suesses kleines backpackerueberlaufenes Surfer- und Alternativenoertchen, in dem sich die verschiedensten Leute, die ihr Leben gerne an einem wunderschoenen Flecken Erde verbringen wollen niedergelassen haben. Das Haus von Hans und Maria liegt etwas ausserhalb, mit dem Fahrrad 15 Minuten von Byron entfernt in den Huegeln im Wald. Das Klima hier ist subtropisch, das heisst ziemlich feucht und warm und deshalb gibt es hier sogar Regenwald. Hans, Maria und Nina wohnen wunderschoen in einem kleinen Haeuschen etwas an Hang mit Hammerblick ueber den Wald bis vor zum Meer, ueberall Palmen und tropische Pflanzen, eine Riesenterasse, ein Salzwasserpool, eine kleine Sofaecke draussen... Fuer uns ist es totaler Luxus hier fuer 2 Wochen zu sein, da wir ja vorher auch die niedrigsten Wohn-Lebensbedingungen gewoehnt waren:)
Momentan relaxen wir hauptsaechlich, schlafen aus, geniessen den Blick auf der Terasse und das "Familienleben" mit Schwab-Triados. Die naechste Woche steht auf jedenfall nochmal ein paar Tage surfen an, letzte Woche waren wir auch schon einen Tag. Die Wellen hier sind fantastisch, nicht zu schwer und es macht super Spass!
Ansonsten haben wir am Freitag einen Tagesausflug nach Nimbin gemacht. Das ist ein kleines Doerfchen abgelegen in den Bergen, eineinhalb Stunden von hier. Nimbin ist australienweit einzigartig. Und zwar wegen seiner Hippiekultur. Es leben wirklich nur Hippies dort und die Marihuanaillegalitaet wird dort quasi ignoriert. Jeder dort raucht, baut an oder verkauft seinen Stoff auf der Strasse. Die Polizei weiss davon, kann aber anscheinend nicht wirklich dagegen vorgehen. Es war ein totales Erlebnis, wir waren in einem Museum dort und .. unglaublich. Nur Hippies, nur Peace, nur Harmony und Freiheit, die da immer gelebt worden ist. Mit der zugehoerigen Portion Drogen natuerlich auch wie gesagt...An manchen Stellen hat dies dort auch erschreckende Ausmasse angenommen schon. War trotzdem ein super Erlebnis, schaut euch die Bilder an (die ich bald reinstelle noch..).
So weit so gut, wir haben ja jetzt auch schon einen Grossteil unserer Reise hinter uns. Die letzte Woche habe ich oft an Daheim gedacht und ans Heimkommen, was mich ein bisschen traurig und wehmuetig gemacht hat, da einfach die Zeit hier und auf der ganzen Reise so vorbeirast. Aber wir haben ja noch 2 Monate Asien vor uns, worauf wir uns krass freuen!!
Bis bald ihr Lieben!
Momentan relaxen wir hauptsaechlich, schlafen aus, geniessen den Blick auf der Terasse und das "Familienleben" mit Schwab-Triados. Die naechste Woche steht auf jedenfall nochmal ein paar Tage surfen an, letzte Woche waren wir auch schon einen Tag. Die Wellen hier sind fantastisch, nicht zu schwer und es macht super Spass!
Ansonsten haben wir am Freitag einen Tagesausflug nach Nimbin gemacht. Das ist ein kleines Doerfchen abgelegen in den Bergen, eineinhalb Stunden von hier. Nimbin ist australienweit einzigartig. Und zwar wegen seiner Hippiekultur. Es leben wirklich nur Hippies dort und die Marihuanaillegalitaet wird dort quasi ignoriert. Jeder dort raucht, baut an oder verkauft seinen Stoff auf der Strasse. Die Polizei weiss davon, kann aber anscheinend nicht wirklich dagegen vorgehen. Es war ein totales Erlebnis, wir waren in einem Museum dort und .. unglaublich. Nur Hippies, nur Peace, nur Harmony und Freiheit, die da immer gelebt worden ist. Mit der zugehoerigen Portion Drogen natuerlich auch wie gesagt...An manchen Stellen hat dies dort auch erschreckende Ausmasse angenommen schon. War trotzdem ein super Erlebnis, schaut euch die Bilder an (die ich bald reinstelle noch..).
So weit so gut, wir haben ja jetzt auch schon einen Grossteil unserer Reise hinter uns. Die letzte Woche habe ich oft an Daheim gedacht und ans Heimkommen, was mich ein bisschen traurig und wehmuetig gemacht hat, da einfach die Zeit hier und auf der ganzen Reise so vorbeirast. Aber wir haben ja noch 2 Monate Asien vor uns, worauf wir uns krass freuen!!
Bis bald ihr Lieben!
Thursday, February 26, 2009
Melbourne
Hallochen mal wieder!
Lisa und ich sind mittlerweile schon seit letzten Sonntag in Melbourne und uns gefaellt es echt richtig gut hier.
Die letzten Tage in Freo im Sundancers waren auch noch total super, hatten viel Party, Riesenspass, ich noch einen Supergourmetabend mit meinen Arbeitskollegen, Vollmondbaden, viel Strand, viel Gitarre und mein look hat sich noch ein bisschen veraendert, habe das Dreadlocksvorhaben endgueltig durchgezogen =)
Dann gings am 12. Februar los auf unseren Roadtrip in den Norden Darueber gibts bald noch einen ausfuehrlichen Eintrag zu lesen. Das waren Tage....
Melbourne ist wie gesagt, eine super Stadt. Im Gegensatz zum sehr uebersichtlichen Perth eine richtige Grossstadt und einfach so bunt, multikulti und belebt. Voller Skulpturen, kleinen Cafes, winzigen Gassen, verschiedensten Laeden, Museen, neuen Gebaeuden neben alten Gebaueden und beeindruckender Architektur. Auch die Menschen hier sind echt einzigartig. Neben einer Tuete leckerer Donuts kurz vor Ladenschluss beim Donutladen haben wir auch schon einfach 6 Dollar Kleingeld von einer netten aelteren Dame geschenkt bekommen, die meinte, als wir vor einem Obststand stehengeblieben waren. "Take this girls, I know how it is, when you're backpacking you never have any money. Take this and buy some fresh fruit!!" Total goldig wirklich. Jetzt wohnen wir seit 3 Tagen in einer WG, die wir uebers "couchsurfing" kennengelernt haben. Ist super hier, wir wohnen in einem winzigen Zimmer, in dem ausser fuer die Matraze fuer quasi nichts mehr anderes Platz ist, aber das is witzig und die Leute sind so nett und hilfsbereit!
So, bald kommt der Bericht von unserem Norden-Roadtrip nach! Im Album Leben in Fremantle gibts auch noch ein paar neue Bilder.
Cheers!!
Lisa und ich sind mittlerweile schon seit letzten Sonntag in Melbourne und uns gefaellt es echt richtig gut hier.
Die letzten Tage in Freo im Sundancers waren auch noch total super, hatten viel Party, Riesenspass, ich noch einen Supergourmetabend mit meinen Arbeitskollegen, Vollmondbaden, viel Strand, viel Gitarre und mein look hat sich noch ein bisschen veraendert, habe das Dreadlocksvorhaben endgueltig durchgezogen =)
Dann gings am 12. Februar los auf unseren Roadtrip in den Norden Darueber gibts bald noch einen ausfuehrlichen Eintrag zu lesen. Das waren Tage....
Melbourne ist wie gesagt, eine super Stadt. Im Gegensatz zum sehr uebersichtlichen Perth eine richtige Grossstadt und einfach so bunt, multikulti und belebt. Voller Skulpturen, kleinen Cafes, winzigen Gassen, verschiedensten Laeden, Museen, neuen Gebaeuden neben alten Gebaueden und beeindruckender Architektur. Auch die Menschen hier sind echt einzigartig. Neben einer Tuete leckerer Donuts kurz vor Ladenschluss beim Donutladen haben wir auch schon einfach 6 Dollar Kleingeld von einer netten aelteren Dame geschenkt bekommen, die meinte, als wir vor einem Obststand stehengeblieben waren. "Take this girls, I know how it is, when you're backpacking you never have any money. Take this and buy some fresh fruit!!" Total goldig wirklich. Jetzt wohnen wir seit 3 Tagen in einer WG, die wir uebers "couchsurfing" kennengelernt haben. Ist super hier, wir wohnen in einem winzigen Zimmer, in dem ausser fuer die Matraze fuer quasi nichts mehr anderes Platz ist, aber das is witzig und die Leute sind so nett und hilfsbereit!
So, bald kommt der Bericht von unserem Norden-Roadtrip nach! Im Album Leben in Fremantle gibts auch noch ein paar neue Bilder.
Cheers!!
Sunday, February 22, 2009
The story of the Candy Machine, der Norden und 2 Pechmarien
The first story is going to be in English for our friend Monsieur Julien de la France:
The Story of the Candy Machine
Once upon time there was a Candy Machine. She (since it was a special machine I'll call it a she) lived in a backpackers hostel in Fremantle that was called Sundancer Backpackers. She was a small candy machine, she had 4 different types of candy in her: M&Ms with and without nuts, jelly beans and chewing gum balls. Her life in the Sundancer's was pretty calm, not too many of the backpackers payed attention to her. Until some German people arrived and would often times especially during the nights give her a lot of attention:they would work on her and try to get candy off her without paying. And then one day her whole life changed. Two of the German girls were looking at the Candy Machine for a while, walking away, coming back again, discussing, giggling and then all of a sudden they just took the Candy Machine under their arms and carried it out of the hostel! She was thrown into an old white campervan and the girls drove away with her. From the talking of the girls, the Candy Machine got to know that they're driving up north. She got pretty excited because she would actually see something else than the hostel! Their first stop would be Wave Rock 5 hours East from Perth. This is a rock which is shaped like a huge wave and striped with different colours from the minerals in the water running down the rock. When they finally arrived there, the Candy Machine was put out of the car. It was really really hot and there were thousands of flies bothering the Candy Machine, she was pretty jealous of the girls who first of all took a little swim in the swimming pool on the camp ground. Later the girls went to see the wave rock, they took some pictures, climbed the rock and had a great view over the whole area from up there. This evening all three of them fell asleep early exhausted from the long day of travel.
The next day they drove back westwards, their destination was the Pinnacles Desert just 200km north of Perth as the Candy Machine heard from the girls. There, they planned on meeting two of their friends, a German and a French guy with who they wanna spend the rest of their roadtrip. The drive this day was again long and hot and the landscape outside changed a little bit as they came closer to the coast. It was only bushland nows and long straight roads with hardly any turns, just going on straight for hours. The Candy Machine found that really tiring, she even fell asleep as she watched the middlestripes on the road just going and going and going... She woke up again from the car shaking very hard and when she looked out of the window she saw that they were driving on a sand road in the middle of a yellow-sand desert! There were huge rocks standing around all over the desert, all in the same kind of shape. It looked beautiful and the wind and the clouded late afternoon sky made the atmosphere even more special! They stopped and the girls walked around in the desert and the Candy Machine heard that they were very amazed just by that special spot. They left the place again after a short time as the park was already closed and the girls were not supposed to be in there. On their way back through the national park road all of a sudden the Candy Machine heard the girls screaming really loud and when she looked out of the back window she saw this HUGE snake on the road, it was about 1,50 metres long, very massive and green-yellow coloured. On that point the Candy Machine heard the girls deciding that they won't spend their night inside the national park (this was not allowed anyways, but still in consideration earlier). There was one more problem: the plan was meeting two friends, the girls gt to know in the Sundancer, at the Pinnacles Desert that day. But there was no cell phone reception and they couldn't reach each other. So they spend the night on a parking lot directly on the ocean in a nearby village called Cervantes. Even though the whole day it had been pretty clouded, they had the most beautiful sunset while the girls had chinese noodles (65 ct at Coles) for dinner. This night, the Candy Machine got a whole lot of attention because the girls finally tried to crack it open. One of the girls just stabbed it with a swiss army knife and curved until there was a hole big enough to get M&Ms out. When she saw how happy the girls were about the candy, the Candy Machine quickly forgot about the unpleasant procedure..
The next day they got up early because they wanted to try finding the boys before leaving Cervantes. But first they needed some breakfast and when driving out of the parking lot of the supermarket, a white campervan with two screaming and waving boys was coming towards them. So they finally managed meeting just coincidentially. When the boys saw the Candy Machine they laughed so hard, that they almost started crying and the Candy Machine also smiled secretly about the whole sneaking-out-the-hostel action. Then there was a little shock, as the boys told one of the girls, that her credit card, which the car hire guy still had had, was lost. But then the real roadtrip started, after a morning swim and breakfast and an outdoor shower they headed off towards Geraldton. The next days and nights were tons of fun for all five of them. The Candy Machine saw dry outback areas, kilometres and kilometres of bushland and wideness, beautiful beaches, many campervans (actually there were hardly any other vehicles besides campervans on the road), kangaroos even with babys in their pouches (one of the girls kept talking about her wish to jump into such a kangaroo pouch..). In the evenings she could enjoy the magnificent smell of the meals, one of the boys magically created. She also got a lot of attention after these meals, as the four always needed some M&Ms for desert. She didn't mind, because they still were nice to her and she was just thankful for getting the opportunity to see all this beautiful spots. At one spot, which was called Monkey Mia, there were wild dolphins directly on the beach. In the mornings they got fed and would come really really close to the people standing on the beach. This was in the so calles Shark Bay, which is a World Heritage Area.
After 5 days of travelling they arrived in Coral Bay, a very small tourist village. They stopped there and the four went snorkeling in the Ningaloo Reef. In the evening the Candy Machine heard them talking about the thousands of colourful fish they had seen, about the crazy patterns of some of the fish, about the magical atmosphere under water, about the huge corals with their amazing forms. And all that was so close, they said, that the fish would come right up to the people in the water, even the really big ones. That evening, they put the Candy Machine out of the van, how they had done it every evening, to have more space in the van. Then they went to the free barbecues on the camp ground and had a huge tasty barbecue. But when they came back, the unbelievable had happened: the Candy Machine was gone!!! They figured,that one of the patrolling rangers would have taken it, as it was standing a little far from the campervan. They were very sad, especially the girls because they had gone through so much for and with this Candy Machine and they had really really started to like her (even though it was sometimes a little annoying, because she took a lot of space in the campervan). But that's just how life goes, they reckoned in the end..
The Candy Machine for her part, taken by a very nice and very fat Ranger, also missed the girls a lot. But she was just happy thinking back to the great times she had travelling with them. And that's just how life goes she reckoned in the end, it's a coming and going, a meeting and saying goodbye all the time when you're travelling.
Ja, das war dann wie gesagt das Ende unserer gemeinsamen Reise mit der candy machine. Wir hatten dann erst noch eine kleine Aufregung mit einem moechtegern Ranger, der uns weismachen wollte, dass wir illegal campen und mit Konsequenzen rechnen muessten, Anzeige, Strafe zahlen, Probleme beim Autozurueckbringen und bei der Ausreise. Gluecklicherweise erwies sich das alles aber als Quatsch, was uns etwas spaeter der wirkliche Ranger (der beleibte, der wohl auch unsre candy machine mitgenommen hatte) versichterte. Das andere waere der Campingplatzbesitzer gewesen, der alles tut um Geschaeft zu machen.. Traurig sowas. Den restlichen Tag und die naechste Nacht haben wir dann an einem total einsamen Strand verbracht, an den wir ueber 25 km Schotterpiste (eigentlich nur 4wheeldrive geeignet) gekommen sind. Es war wunderschoen, einsame wilde Natur, Kaenguruhs nur 10m von einem entfernt, riesige Sandduenen, huegelige Graslandschaft, Wellen... Die Jungs wollten unbedingt fischen gehen, hatten aber leider keine Koeder dabei. Also gabs eine kleine Krebsjagd am Strand, mit der etwas alternativen Methode, den Krebs zu 3. einzukreisen und dann solange Sand auf ihn zu werfen, bis er nicht mehr wegrennen kann. Sie habens dann auch geschafft einen Krebs zu erlegen und Julien hat sogar noch einen Fisch gefangen! Abends haben wir den Fisch gegrillt und Aaron hat Pfannkuchen mit Gemuese gemacht und wir hatten ein superdinner mit erst Sonnenuntergang und dann wahnsinnigem Sternenhimmel.
m naechsten Tag stand uns dann unser groesstes Abenteuer bevor. Lisa und ich wollten uns an dem Tag wieder zurueck nach Freo auf den Weg machen, sind deswegen frueh aufgestanden und losgefahren. Zurueck ueber die Sand-/Schotterstrasse bis zum Highway. Und da blieb unser Van dann stehen. Und wollte nicht mehr. Kaputt. Breakdown. Wie sich rausstellte, war der fan belt, Keilriemen auf deutsch voellig zerfetzt. Und natuerlich kein Handyempfang. Also die Jungs 40 km zur naechsten Tankstelle, fan belt geholt, fuer uns 2 Stunden warten in der Hitze und den Fliegen, die einem einfach UEBERALL im Gesicht rumkrabbeln (auch gern mal in die Nase, Augen oder Mund), fan belt wechseln, oh nein falsche Groesse, nochmal losfahren, wieder 1 Stunde Hitzewarten, nochmal Rumschrauben, unters Auto waelzen, der andere belt ist auch die falsche Groesse, Strumpfhose installieren, losfahren juhu es geht, nach 50m wieder stehen bleiben, wieder kaputt, mittlerweile 4 durchgeschwitzte fertige verdreckt, verstaubt und frustrierte Menschen, den Van auf den naechsten Parkplatz schieben (schieben!!), mit Jungsvan nach Coral Bay, 20 Telefonate, 30mal Muenzen wechseln, von einem zum anderen Mechaniker verwiesen werden, ploetzlich die Summe von 600Dollar fuers Abschleppen, Tony vom car hire anrufen, die Nachricht, dass Tony im Krankenhaus liegt und unerreichbar ist... Mittags um 3 waren Lisa und ich an der Grenze unserer Leistungsfaehigkeit angelangt. Die Jungs auch. Am Ende war da dann ein netter Mechaniker, der fuer uns den fan belt von der naechsten groesseren Stadt geordert hat, der am naechsten Morgen kommen wuerde, Den restlichen Tag haben wir dann noch relaxt und den Paradiesstrand von Coral Bay genossen. Ab dem naechsten Morgen hat uns dann unsere Pechstraehne gottseidank verlassen, der belt kam, Julien hat ihn eingebaut und wir waren on the road zurueck nach Perth. Jetzt mussten km gemacht werden. Wir sind also gefahren bis 9 Uhr abends. Kurz bevor wir dann unser Nachtlager aufschlagen wollten, hat uns dann ein Riesenlkw ueberholt und es hat geknallt. Dann Lisa "shit Sarah, ich kann kein Gas mehr geben, es geht nichts mehr!!" Ich hatte erstmal einen Todesschock, weil ich dachte, dass auch die Bremsen nicht mehr funktionieren wuerden und wir jetzt gleich am Strassenrand zerschellen werden, wie sich rausstellte funktionierten die Bremsen aber noch und wir standen dann im Dunkeln am Strassenrand 10km ausserhalb von Northhampton. Das Auto ist nicht mehr angesprungen. Kein Handyempfang natuerlich wieder. Da sassen wir und haben Tony und sein car hire, unseren campervan und das Mobilfunknetz verflucht. Und geraetselt was fuer eine Panne das nun wieder ist, ob vielleicht der Motor jetzt komplett am Ende ist, warum grade als der LKW vorbeigerauscht ist, warum haben wir solches Pech verdient... Mussten dann die Nacht am Strassenrand verbringen, ich hatte erst ein bisschen Angst, rechts die vorbeidonnernden Lkws (ab und zu nur, da is ja nicht viel Verkehr auf den Strassen), links die Wildnis. Aber Lisa war ja da und was sollten wir machen .. Der naechste Morgen brachte dann einen der peinlichsten und krassesten Erleichterungsmomente jemals fuer uns. Wir hatten ein Auto angehalten, aelteres Ehepaar. Ja und dann die Frage "Habt ihr noch genuegend Benzin drinnen?" Dadaaaaa, des Raetsels Loesung, wir sehr peinlich beruehrt, aber wie gesagt, noch tausendmal mehr erleichtert. Mithilfe des netten Ehepaars konnten wir dann unseren Heimweg bald fotsetzen. Um 5 kamen wir dann in Fremantle an, hatten noch ein paar Probleme das Auto zurueckzubringen, wie gesagt, Tony war im Krankenhaus und sein Vertreter ne Pfeife. Schliesslich und endlich hatten wir es aber doch alles geschafft, waren voellig verschwitzt, fertig, erschoepft und haben uns nur noch nach einer Dusche und einem Bett gesehnt. Tobi, den wir ja ueber Sven kennengelernt hatten, hatte uns angeboten, dass wir die Nacht bei ihm schlafen koennten, was uns sehr gelegen kam und wir wollten echt nur noch zu ihm und uns ausruhen. Tja, damit war dann aber auch leider nichts, da Tobi uns eroeffnete, dass abends nochmal wild Party gemacht werden muss und wir in keinster Weise drumrumkommen wuerden. Nachdem wir gemerkt haben, dass weder betteln noch drohen seine Entscheidung aendern wuerde, haben wir uns auch noch diesem Schicksalszug gefuegt und hatten dann am Ende auch noch einen superPartyabend in Fremantle! Am naechten Morgen gings dann verkatert, uebermuedet aber trotzdem gutdrauf endgueltig in den Flieger nach Melbourne.
So war das alles mit unserem Roadtrip. sorry fuers lange brauchen fuer den Bericht. Und
Liebste Gruesse an alle!!
The Story of the Candy Machine
Once upon time there was a Candy Machine. She (since it was a special machine I'll call it a she) lived in a backpackers hostel in Fremantle that was called Sundancer Backpackers. She was a small candy machine, she had 4 different types of candy in her: M&Ms with and without nuts, jelly beans and chewing gum balls. Her life in the Sundancer's was pretty calm, not too many of the backpackers payed attention to her. Until some German people arrived and would often times especially during the nights give her a lot of attention:they would work on her and try to get candy off her without paying. And then one day her whole life changed. Two of the German girls were looking at the Candy Machine for a while, walking away, coming back again, discussing, giggling and then all of a sudden they just took the Candy Machine under their arms and carried it out of the hostel! She was thrown into an old white campervan and the girls drove away with her. From the talking of the girls, the Candy Machine got to know that they're driving up north. She got pretty excited because she would actually see something else than the hostel! Their first stop would be Wave Rock 5 hours East from Perth. This is a rock which is shaped like a huge wave and striped with different colours from the minerals in the water running down the rock. When they finally arrived there, the Candy Machine was put out of the car. It was really really hot and there were thousands of flies bothering the Candy Machine, she was pretty jealous of the girls who first of all took a little swim in the swimming pool on the camp ground. Later the girls went to see the wave rock, they took some pictures, climbed the rock and had a great view over the whole area from up there. This evening all three of them fell asleep early exhausted from the long day of travel.
The next day they drove back westwards, their destination was the Pinnacles Desert just 200km north of Perth as the Candy Machine heard from the girls. There, they planned on meeting two of their friends, a German and a French guy with who they wanna spend the rest of their roadtrip. The drive this day was again long and hot and the landscape outside changed a little bit as they came closer to the coast. It was only bushland nows and long straight roads with hardly any turns, just going on straight for hours. The Candy Machine found that really tiring, she even fell asleep as she watched the middlestripes on the road just going and going and going... She woke up again from the car shaking very hard and when she looked out of the window she saw that they were driving on a sand road in the middle of a yellow-sand desert! There were huge rocks standing around all over the desert, all in the same kind of shape. It looked beautiful and the wind and the clouded late afternoon sky made the atmosphere even more special! They stopped and the girls walked around in the desert and the Candy Machine heard that they were very amazed just by that special spot. They left the place again after a short time as the park was already closed and the girls were not supposed to be in there. On their way back through the national park road all of a sudden the Candy Machine heard the girls screaming really loud and when she looked out of the back window she saw this HUGE snake on the road, it was about 1,50 metres long, very massive and green-yellow coloured. On that point the Candy Machine heard the girls deciding that they won't spend their night inside the national park (this was not allowed anyways, but still in consideration earlier). There was one more problem: the plan was meeting two friends, the girls gt to know in the Sundancer, at the Pinnacles Desert that day. But there was no cell phone reception and they couldn't reach each other. So they spend the night on a parking lot directly on the ocean in a nearby village called Cervantes. Even though the whole day it had been pretty clouded, they had the most beautiful sunset while the girls had chinese noodles (65 ct at Coles) for dinner. This night, the Candy Machine got a whole lot of attention because the girls finally tried to crack it open. One of the girls just stabbed it with a swiss army knife and curved until there was a hole big enough to get M&Ms out. When she saw how happy the girls were about the candy, the Candy Machine quickly forgot about the unpleasant procedure..
The next day they got up early because they wanted to try finding the boys before leaving Cervantes. But first they needed some breakfast and when driving out of the parking lot of the supermarket, a white campervan with two screaming and waving boys was coming towards them. So they finally managed meeting just coincidentially. When the boys saw the Candy Machine they laughed so hard, that they almost started crying and the Candy Machine also smiled secretly about the whole sneaking-out-the-hostel action. Then there was a little shock, as the boys told one of the girls, that her credit card, which the car hire guy still had had, was lost. But then the real roadtrip started, after a morning swim and breakfast and an outdoor shower they headed off towards Geraldton. The next days and nights were tons of fun for all five of them. The Candy Machine saw dry outback areas, kilometres and kilometres of bushland and wideness, beautiful beaches, many campervans (actually there were hardly any other vehicles besides campervans on the road), kangaroos even with babys in their pouches (one of the girls kept talking about her wish to jump into such a kangaroo pouch..). In the evenings she could enjoy the magnificent smell of the meals, one of the boys magically created. She also got a lot of attention after these meals, as the four always needed some M&Ms for desert. She didn't mind, because they still were nice to her and she was just thankful for getting the opportunity to see all this beautiful spots. At one spot, which was called Monkey Mia, there were wild dolphins directly on the beach. In the mornings they got fed and would come really really close to the people standing on the beach. This was in the so calles Shark Bay, which is a World Heritage Area.
After 5 days of travelling they arrived in Coral Bay, a very small tourist village. They stopped there and the four went snorkeling in the Ningaloo Reef. In the evening the Candy Machine heard them talking about the thousands of colourful fish they had seen, about the crazy patterns of some of the fish, about the magical atmosphere under water, about the huge corals with their amazing forms. And all that was so close, they said, that the fish would come right up to the people in the water, even the really big ones. That evening, they put the Candy Machine out of the van, how they had done it every evening, to have more space in the van. Then they went to the free barbecues on the camp ground and had a huge tasty barbecue. But when they came back, the unbelievable had happened: the Candy Machine was gone!!! They figured,that one of the patrolling rangers would have taken it, as it was standing a little far from the campervan. They were very sad, especially the girls because they had gone through so much for and with this Candy Machine and they had really really started to like her (even though it was sometimes a little annoying, because she took a lot of space in the campervan). But that's just how life goes, they reckoned in the end..
The Candy Machine for her part, taken by a very nice and very fat Ranger, also missed the girls a lot. But she was just happy thinking back to the great times she had travelling with them. And that's just how life goes she reckoned in the end, it's a coming and going, a meeting and saying goodbye all the time when you're travelling.
Ja, das war dann wie gesagt das Ende unserer gemeinsamen Reise mit der candy machine. Wir hatten dann erst noch eine kleine Aufregung mit einem moechtegern Ranger, der uns weismachen wollte, dass wir illegal campen und mit Konsequenzen rechnen muessten, Anzeige, Strafe zahlen, Probleme beim Autozurueckbringen und bei der Ausreise. Gluecklicherweise erwies sich das alles aber als Quatsch, was uns etwas spaeter der wirkliche Ranger (der beleibte, der wohl auch unsre candy machine mitgenommen hatte) versichterte. Das andere waere der Campingplatzbesitzer gewesen, der alles tut um Geschaeft zu machen.. Traurig sowas. Den restlichen Tag und die naechste Nacht haben wir dann an einem total einsamen Strand verbracht, an den wir ueber 25 km Schotterpiste (eigentlich nur 4wheeldrive geeignet) gekommen sind. Es war wunderschoen, einsame wilde Natur, Kaenguruhs nur 10m von einem entfernt, riesige Sandduenen, huegelige Graslandschaft, Wellen... Die Jungs wollten unbedingt fischen gehen, hatten aber leider keine Koeder dabei. Also gabs eine kleine Krebsjagd am Strand, mit der etwas alternativen Methode, den Krebs zu 3. einzukreisen und dann solange Sand auf ihn zu werfen, bis er nicht mehr wegrennen kann. Sie habens dann auch geschafft einen Krebs zu erlegen und Julien hat sogar noch einen Fisch gefangen! Abends haben wir den Fisch gegrillt und Aaron hat Pfannkuchen mit Gemuese gemacht und wir hatten ein superdinner mit erst Sonnenuntergang und dann wahnsinnigem Sternenhimmel.
m naechsten Tag stand uns dann unser groesstes Abenteuer bevor. Lisa und ich wollten uns an dem Tag wieder zurueck nach Freo auf den Weg machen, sind deswegen frueh aufgestanden und losgefahren. Zurueck ueber die Sand-/Schotterstrasse bis zum Highway. Und da blieb unser Van dann stehen. Und wollte nicht mehr. Kaputt. Breakdown. Wie sich rausstellte, war der fan belt, Keilriemen auf deutsch voellig zerfetzt. Und natuerlich kein Handyempfang. Also die Jungs 40 km zur naechsten Tankstelle, fan belt geholt, fuer uns 2 Stunden warten in der Hitze und den Fliegen, die einem einfach UEBERALL im Gesicht rumkrabbeln (auch gern mal in die Nase, Augen oder Mund), fan belt wechseln, oh nein falsche Groesse, nochmal losfahren, wieder 1 Stunde Hitzewarten, nochmal Rumschrauben, unters Auto waelzen, der andere belt ist auch die falsche Groesse, Strumpfhose installieren, losfahren juhu es geht, nach 50m wieder stehen bleiben, wieder kaputt, mittlerweile 4 durchgeschwitzte fertige verdreckt, verstaubt und frustrierte Menschen, den Van auf den naechsten Parkplatz schieben (schieben!!), mit Jungsvan nach Coral Bay, 20 Telefonate, 30mal Muenzen wechseln, von einem zum anderen Mechaniker verwiesen werden, ploetzlich die Summe von 600Dollar fuers Abschleppen, Tony vom car hire anrufen, die Nachricht, dass Tony im Krankenhaus liegt und unerreichbar ist... Mittags um 3 waren Lisa und ich an der Grenze unserer Leistungsfaehigkeit angelangt. Die Jungs auch. Am Ende war da dann ein netter Mechaniker, der fuer uns den fan belt von der naechsten groesseren Stadt geordert hat, der am naechsten Morgen kommen wuerde, Den restlichen Tag haben wir dann noch relaxt und den Paradiesstrand von Coral Bay genossen. Ab dem naechsten Morgen hat uns dann unsere Pechstraehne gottseidank verlassen, der belt kam, Julien hat ihn eingebaut und wir waren on the road zurueck nach Perth. Jetzt mussten km gemacht werden. Wir sind also gefahren bis 9 Uhr abends. Kurz bevor wir dann unser Nachtlager aufschlagen wollten, hat uns dann ein Riesenlkw ueberholt und es hat geknallt. Dann Lisa "shit Sarah, ich kann kein Gas mehr geben, es geht nichts mehr!!" Ich hatte erstmal einen Todesschock, weil ich dachte, dass auch die Bremsen nicht mehr funktionieren wuerden und wir jetzt gleich am Strassenrand zerschellen werden, wie sich rausstellte funktionierten die Bremsen aber noch und wir standen dann im Dunkeln am Strassenrand 10km ausserhalb von Northhampton. Das Auto ist nicht mehr angesprungen. Kein Handyempfang natuerlich wieder. Da sassen wir und haben Tony und sein car hire, unseren campervan und das Mobilfunknetz verflucht. Und geraetselt was fuer eine Panne das nun wieder ist, ob vielleicht der Motor jetzt komplett am Ende ist, warum grade als der LKW vorbeigerauscht ist, warum haben wir solches Pech verdient... Mussten dann die Nacht am Strassenrand verbringen, ich hatte erst ein bisschen Angst, rechts die vorbeidonnernden Lkws (ab und zu nur, da is ja nicht viel Verkehr auf den Strassen), links die Wildnis. Aber Lisa war ja da und was sollten wir machen .. Der naechste Morgen brachte dann einen der peinlichsten und krassesten Erleichterungsmomente jemals fuer uns. Wir hatten ein Auto angehalten, aelteres Ehepaar. Ja und dann die Frage "Habt ihr noch genuegend Benzin drinnen?" Dadaaaaa, des Raetsels Loesung, wir sehr peinlich beruehrt, aber wie gesagt, noch tausendmal mehr erleichtert. Mithilfe des netten Ehepaars konnten wir dann unseren Heimweg bald fotsetzen. Um 5 kamen wir dann in Fremantle an, hatten noch ein paar Probleme das Auto zurueckzubringen, wie gesagt, Tony war im Krankenhaus und sein Vertreter ne Pfeife. Schliesslich und endlich hatten wir es aber doch alles geschafft, waren voellig verschwitzt, fertig, erschoepft und haben uns nur noch nach einer Dusche und einem Bett gesehnt. Tobi, den wir ja ueber Sven kennengelernt hatten, hatte uns angeboten, dass wir die Nacht bei ihm schlafen koennten, was uns sehr gelegen kam und wir wollten echt nur noch zu ihm und uns ausruhen. Tja, damit war dann aber auch leider nichts, da Tobi uns eroeffnete, dass abends nochmal wild Party gemacht werden muss und wir in keinster Weise drumrumkommen wuerden. Nachdem wir gemerkt haben, dass weder betteln noch drohen seine Entscheidung aendern wuerde, haben wir uns auch noch diesem Schicksalszug gefuegt und hatten dann am Ende auch noch einen superPartyabend in Fremantle! Am naechten Morgen gings dann verkatert, uebermuedet aber trotzdem gutdrauf endgueltig in den Flieger nach Melbourne.
So war das alles mit unserem Roadtrip. sorry fuers lange brauchen fuer den Bericht. Und
Liebste Gruesse an alle!!
Thursday, February 5, 2009
Nachrichten aus Down Under
Halloechen endlich mal wieder!!
Seit wir vor fast drei Wochen in Australien angekommen sind ist schon wieder SO viel passiert.. unglaublich.
die Ankunft hier in down under war schon alleine super. Wir sind in Sydney nur zur Zwischenlandung angekommen am fruehen Abend (nachdem ich in Honolulu noch einen kurzen Stressmoment erzeugt hatte, da mir eine halbe Stunde vor einchecken siedendheiss mein Australienvisum eingefallen ist und dass ich total vergessen hatte rauszufinden, was ich zum Einreisen brauche und bis auf die Bestaetigungsemail im Internet nichts in der Hand hatte.Hat aber dann wie immer alles geklappt..) und haben uns total frei und voller neuer Moeglichkeiten gefuehlt. Dann noch abends schnell vom Flughafen aus ein Hostel gesucht und am naechsten Tag AUSTRALIEN wie krass... Alles war so total anders als an den Orten, an denen wir vorher waren... Alles erscheint hier irgendwie so weit. Und hoch. Der Himmel scheint wirklich hoeher zu sein, so seltsam sich das anhoert und auch die Luft ist total anders. Im Gegensatz zu Hawaii eben vor allem, da war es eben tropisches Klima und Insel. Auch die Sonne, das spuert man total, ist so dermassen extrem hier.. Wir haben uns am Anfang, nachdem wir im Hostel so viele Leute mit krankstem Sonnenbrand gesehen haben, schon beim kurz einkaufen gehen von oben bis unten eingecremt. Das ist hier aber auch wirklich noetig wenn man noch ein bisschen ohne Hautkrebs bleiben will.
Jo, dann die ersten 2 Naechte in Perth verbracht, uns den unglaublich riesigen und hammerhammerschoenen King's Park angeschaut, in dem man einfach locker einen Tag verbringen kann ( alles ist total gepflegt, es gibt einen botanischen Garten for free, ueberall sind solche intensiven Gerueche in der Luft und man hat die krasseste Sicht auf Perth und den Swan River under ist einfach fast genauso gross wie ganz Perth). Haben uns dann am 2. Abend mit Sven und ein paar Freunden von ihm getroffen, das ist der Neffe von meinem Firmpatenonkel und er hat grade ein Auslandsjahr an der Uni hier verbracht. Er und ein Freund sind am gleichen Abend noch nach Sydney geflogen fuer eine Woche. Am naechsten Tag hat es uns dann fast umgehauen, als wir ne SMS von ihm bekommen haben mit dem Angebot sein Auto fuer die Woche zu benutzen, in der er weg ist. Daraus ist dann ein spontaner Trip runter nach Margaret River geworden, einem kleinen suessen Surfoertchen inmitten einer boomenden Weinregion ca. 4 Stunden weg von hier. Anfangs war der Linksverkehr hier sehr gewoehnungsbeduerftig, aber wir waren ja gottseidank zu zweit und haben von Tobi, einem Freund von Sven auch noch ne super Einweisung +Fahruebungsstuendchen bekommen bevor wir losgezogen sind. Svens Auto ist ne total alte Karre, ziemlich gross (Kombi), hat uebel gestunken am Anfang und jeden Tag mindestens ein neues Quietsch- Knarz- oder Schleifgeraeusch von sich gegeben. Aber war klasse fuer uns, weil wir total viel Platz hatten. Unten in Margaret waren wir dann fuer 4 Tage campen, 5 Minuten vom Meer weg. Haben dort auch gleich 4 Deutsche kennengelernt, mit denen wir die Zeit verbracht hatten. Die Straende da unten waren traumhaft, richtig klares etwas kaltes Wasser, lange Straende und wunderschoene Duenen hinter dem Strand. Ist auch ne super Surfregion da unten, es hatte teils riesige Wellen! Wir haben uns fuer drei Tage Surfboards geliehen, haben da noch nen super Deal rausgeschlagen, 60 AUD fuer 3 Tage.. Das Surfen hat mittelmaessig geklappt, der swell ist teilweise einfach ziemlich schwierig, mit Stroemungen und grossen Wellen und seaweed.. Aber es hat super Spass gemacht, vor Allem am letzten Tag, als wir an nen anderen spot gefahren sind, an dem es echt SUPER war. Schoene lange nicht zu grosse Wellen! Lisa ist zwar kurz mal direkt (nachdem ich sie grad davor gewarnt hatte, weils mir auch fast passiert waer) auf die Uferfelsen draufgefahren mit ihrm Board, aber das war lustig und ihr ist nichts passiert. Auf dem Rueckweg nach Fremantle hatten wir dann eine halbe Stunde bevor wir unser Ziel erreicht haetten noch eine kleine Panne. Aufgrund eines Unfalls gabs Stop&Go Verkehr und ploetzlich hat es angfangen aus unserer Motorhaube zu qualmen. Wir gleich versucht anzuhalten und sind dann zufaellig vor einem Haus von einem aelteren Ehepaar stehengeblieben, das sich total suess gleich um uns gekuemmert hat. Er hat sich die Sache gleich angeschaut und festgestellt, dass der Qualm eher Dampf war, vom Kuehlwasser, weil der Motor ueberhitzt war, da im stop&go sich die Ventilatoren nicht mehr gedreht haben. Haben das Auto abkuehlen lassen und sie hat uns das Haus gezeigt und uns angeboten bei ihnen zu bleiben fuer ein paar Tage und dann gab es noch Getraenke und nen Abendessensnack =) Es ist schon amazing, wie viele nette und hilfsbereite Menschen man auf so einer Reise kennenlernt. Nach 2 Stunden ging alles wieder und wir sind in den Sonnenuntergang vollends heimgefahren. Heim nach Fremantle, nem alternativen total suessen Oertchen ein bisschen suedlich von Perth, in dem wir jetzt seit dem wohnen.
Ja das "sundancer backpackers" ist echt mittlerweile total unser Zuhause geworden. Ist hier echt ein supercooles hostel, nur junge Leute, der Manager Jay weiss alles ueber alles und ist echt auch ein Original, es gibt viele bequeme Sofas, nen Riesenfernseher, vor dem alle rumhaengen, bemalte Waende, hohe Raeume, nen Pool und nur 4 Duschen insgesamt fuer alle Bewohner. Wir wohnen in einem 8Bettzimmer mit coolen Leuten im 2. Stock, was sehr anstrengend ist wegen dem Treppengesteige hundertmal am Tag. Kakerlaken gibts hier auch, bevorzugt manchmal im Bad oder auf dem Gang. Zum Meer sind es grade 5 Minuten zu Fuss. Der Strand hier direkt ist zwar nicht so wunderschoen, aber fuer nen swim zwischendurch auch gut geeignet. Ausserdem ist am Ende der Strasse vor dem Strand das sogenannte roundhouse, ein ehemaliges Gefaengnis bzw. Verteidigungsturm, von dem aus man einen super Blick auf das Meer und den Hafen hat und wo man abends schoen mit der Gitarre und nem Bierchen chillen kann =) Haben hier auch schon zuper Bekanntschaften gemacht, am meisten sind wir mit Aaron aus Norddeutschland, Jo aus Dresden und Julien aus Frankreich zusammen. Julien spielt hammergut Gitarre und hat mir jetzt auch schon einige Lieder beigebracht! Und hier im hostel sind auch alle irgendwie eine grosse Familie, man kennt sich mittlerweile untereinander zumindest vom Sehen und es gibt total viele Leute, mit denen man reden und rumhaengen kann. Sind auch teilweise echt Voegel hier, der Kev beispielsweise, der in unserem Zimmer wohnt, lebt einfach schon seit ueber 2 Monaten hier im hostel und so sieht sein Bett auch aus.
Und seit 2einhalb Wochen habe ich ja auch einen Job hier, kellnern in einem italienischen Restaurant, 2 Minuten vom hostel entfernt. Die Arbeit ist meistens sehr stressig, weil ich quasi auch Maedchen fuer alles bin und von Anfang an alles koennen und wissen musste und unser Boss schon auch mal wuetend werden kann. Trotzdem macht es echt Spass, ist ne gute Erfahrung und das Geld, das ich verdiene ist weit mehr als ich erwartet hatte. Ich muss jetzt nur meinem Chef beibringen, dass ich ab naechsten Dienstag raus bin. Das wird etwas problematisch, da ich als ich angefangen habe gesagt habe, dass ich fuer 1 bis 2 Monate dabin. Sonst haetten sie mich nicht eingestellt. Naja, werde da einen Ausweg finden.
Ansonsten haben wir vor 2 Wochen einen Tagesausflug nach Rottnest Island gemacht. Das ist eine kleine Insel, mit der Faehre eine halbe Stunde vom Festland entfernt. WUNDERSCHOEN! Wir haben uns dort Fahrraeder ausgeliehen und sind einmal um die Insel gefahren (20km). Haben bei 3 verschiedenen Straenden halt gemacht und die Straende sind wirklich umwerfend! Weisser Sand, kristallklares Wasser, Korallenriffe und Fische in allen Farben, einfach wie im Paradies! Wir waren ueber eine Stunde Schnorcheln und das war wirklich ein Erlebnis! So ein typisches Korallenriff eben, mit allen moeglichen Pflanzen und Fischen und anderen Tieren. Das Wasser war aber leider ziemlich kalt, sodass wir irgendwann leider total durchgefroren waren. Ausserdem gibt es auf Rottnest "Quokkas", das sind Winzlingskaenguruhs. Und das Tolle ist, dass sie total zahm sind!! Wir haben sie streicheln koennen, sie haben ein so weiches Fell, einfach sooo suess =)
Ausserdem waren wir hier in Fremantle ein paarmal weg, haben Svens Abschiedsverkleidungsparty mitgenommen, viel Gitarrespielen und am Strand chillen, viel arbeiten fuer mich, ein paar Chiropraktikerbesuche, da mein Ruecken seit Australien ziemliche Probleme gemacht hat. UND ich habe Franzi Mosthof und Meike getroffen, die grade zufaelligerweisse zur gleichen Zeit hier in Perth sind wie wir. Meike arbeitet sogar hier in Freo, sodass ich sie staendig irgendwo auf der Strasse treffe. Lisa hat keinen Job gefunden, geniesst hier aber auch gut das Dasein. Momentan ist sie fuer eine knappe Woche mit einer Freundin aus Stuttgart richtung Sueden gefahren, sie kommen am Dienstag wieder zurueck. Vermisse sie schon, habe mich einfach so dran gewoehnt, sie staendig bei mir zu haben...
Jo, wie man hoert, gehts mir supergut, ich geniesse das etwas sesshaftere Leben hier und natuerlich vor allem den Strand, das super Wetter und das Meer. Wettermaessig ist es hier immer warm, am letzten Wochenende war es megaheiss, um die 45 Grad teilweise, da war es schwierig zu schlafen nachts. Jetzt hat es aber schon wieder ein bisschen abgekuehlt, hat nur noch so um die 28 -30 Grad. Ich habe die letzten beiden Tage frei gehabt und muss jetzt morgen wieder fuers ganze Wochenende ran, deshalb muss ich auch langsam ins Bettchen.
Ganz viele warme sonnige und australische Gruesse und
Cheers (wie man hier so schoen sagt)!!
Seit wir vor fast drei Wochen in Australien angekommen sind ist schon wieder SO viel passiert.. unglaublich.
die Ankunft hier in down under war schon alleine super. Wir sind in Sydney nur zur Zwischenlandung angekommen am fruehen Abend (nachdem ich in Honolulu noch einen kurzen Stressmoment erzeugt hatte, da mir eine halbe Stunde vor einchecken siedendheiss mein Australienvisum eingefallen ist und dass ich total vergessen hatte rauszufinden, was ich zum Einreisen brauche und bis auf die Bestaetigungsemail im Internet nichts in der Hand hatte.Hat aber dann wie immer alles geklappt..) und haben uns total frei und voller neuer Moeglichkeiten gefuehlt. Dann noch abends schnell vom Flughafen aus ein Hostel gesucht und am naechsten Tag AUSTRALIEN wie krass... Alles war so total anders als an den Orten, an denen wir vorher waren... Alles erscheint hier irgendwie so weit. Und hoch. Der Himmel scheint wirklich hoeher zu sein, so seltsam sich das anhoert und auch die Luft ist total anders. Im Gegensatz zu Hawaii eben vor allem, da war es eben tropisches Klima und Insel. Auch die Sonne, das spuert man total, ist so dermassen extrem hier.. Wir haben uns am Anfang, nachdem wir im Hostel so viele Leute mit krankstem Sonnenbrand gesehen haben, schon beim kurz einkaufen gehen von oben bis unten eingecremt. Das ist hier aber auch wirklich noetig wenn man noch ein bisschen ohne Hautkrebs bleiben will.
Jo, dann die ersten 2 Naechte in Perth verbracht, uns den unglaublich riesigen und hammerhammerschoenen King's Park angeschaut, in dem man einfach locker einen Tag verbringen kann ( alles ist total gepflegt, es gibt einen botanischen Garten for free, ueberall sind solche intensiven Gerueche in der Luft und man hat die krasseste Sicht auf Perth und den Swan River under ist einfach fast genauso gross wie ganz Perth). Haben uns dann am 2. Abend mit Sven und ein paar Freunden von ihm getroffen, das ist der Neffe von meinem Firmpatenonkel und er hat grade ein Auslandsjahr an der Uni hier verbracht. Er und ein Freund sind am gleichen Abend noch nach Sydney geflogen fuer eine Woche. Am naechsten Tag hat es uns dann fast umgehauen, als wir ne SMS von ihm bekommen haben mit dem Angebot sein Auto fuer die Woche zu benutzen, in der er weg ist. Daraus ist dann ein spontaner Trip runter nach Margaret River geworden, einem kleinen suessen Surfoertchen inmitten einer boomenden Weinregion ca. 4 Stunden weg von hier. Anfangs war der Linksverkehr hier sehr gewoehnungsbeduerftig, aber wir waren ja gottseidank zu zweit und haben von Tobi, einem Freund von Sven auch noch ne super Einweisung +Fahruebungsstuendchen bekommen bevor wir losgezogen sind. Svens Auto ist ne total alte Karre, ziemlich gross (Kombi), hat uebel gestunken am Anfang und jeden Tag mindestens ein neues Quietsch- Knarz- oder Schleifgeraeusch von sich gegeben. Aber war klasse fuer uns, weil wir total viel Platz hatten. Unten in Margaret waren wir dann fuer 4 Tage campen, 5 Minuten vom Meer weg. Haben dort auch gleich 4 Deutsche kennengelernt, mit denen wir die Zeit verbracht hatten. Die Straende da unten waren traumhaft, richtig klares etwas kaltes Wasser, lange Straende und wunderschoene Duenen hinter dem Strand. Ist auch ne super Surfregion da unten, es hatte teils riesige Wellen! Wir haben uns fuer drei Tage Surfboards geliehen, haben da noch nen super Deal rausgeschlagen, 60 AUD fuer 3 Tage.. Das Surfen hat mittelmaessig geklappt, der swell ist teilweise einfach ziemlich schwierig, mit Stroemungen und grossen Wellen und seaweed.. Aber es hat super Spass gemacht, vor Allem am letzten Tag, als wir an nen anderen spot gefahren sind, an dem es echt SUPER war. Schoene lange nicht zu grosse Wellen! Lisa ist zwar kurz mal direkt (nachdem ich sie grad davor gewarnt hatte, weils mir auch fast passiert waer) auf die Uferfelsen draufgefahren mit ihrm Board, aber das war lustig und ihr ist nichts passiert. Auf dem Rueckweg nach Fremantle hatten wir dann eine halbe Stunde bevor wir unser Ziel erreicht haetten noch eine kleine Panne. Aufgrund eines Unfalls gabs Stop&Go Verkehr und ploetzlich hat es angfangen aus unserer Motorhaube zu qualmen. Wir gleich versucht anzuhalten und sind dann zufaellig vor einem Haus von einem aelteren Ehepaar stehengeblieben, das sich total suess gleich um uns gekuemmert hat. Er hat sich die Sache gleich angeschaut und festgestellt, dass der Qualm eher Dampf war, vom Kuehlwasser, weil der Motor ueberhitzt war, da im stop&go sich die Ventilatoren nicht mehr gedreht haben. Haben das Auto abkuehlen lassen und sie hat uns das Haus gezeigt und uns angeboten bei ihnen zu bleiben fuer ein paar Tage und dann gab es noch Getraenke und nen Abendessensnack =) Es ist schon amazing, wie viele nette und hilfsbereite Menschen man auf so einer Reise kennenlernt. Nach 2 Stunden ging alles wieder und wir sind in den Sonnenuntergang vollends heimgefahren. Heim nach Fremantle, nem alternativen total suessen Oertchen ein bisschen suedlich von Perth, in dem wir jetzt seit dem wohnen.
Ja das "sundancer backpackers" ist echt mittlerweile total unser Zuhause geworden. Ist hier echt ein supercooles hostel, nur junge Leute, der Manager Jay weiss alles ueber alles und ist echt auch ein Original, es gibt viele bequeme Sofas, nen Riesenfernseher, vor dem alle rumhaengen, bemalte Waende, hohe Raeume, nen Pool und nur 4 Duschen insgesamt fuer alle Bewohner. Wir wohnen in einem 8Bettzimmer mit coolen Leuten im 2. Stock, was sehr anstrengend ist wegen dem Treppengesteige hundertmal am Tag. Kakerlaken gibts hier auch, bevorzugt manchmal im Bad oder auf dem Gang. Zum Meer sind es grade 5 Minuten zu Fuss. Der Strand hier direkt ist zwar nicht so wunderschoen, aber fuer nen swim zwischendurch auch gut geeignet. Ausserdem ist am Ende der Strasse vor dem Strand das sogenannte roundhouse, ein ehemaliges Gefaengnis bzw. Verteidigungsturm, von dem aus man einen super Blick auf das Meer und den Hafen hat und wo man abends schoen mit der Gitarre und nem Bierchen chillen kann =) Haben hier auch schon zuper Bekanntschaften gemacht, am meisten sind wir mit Aaron aus Norddeutschland, Jo aus Dresden und Julien aus Frankreich zusammen. Julien spielt hammergut Gitarre und hat mir jetzt auch schon einige Lieder beigebracht! Und hier im hostel sind auch alle irgendwie eine grosse Familie, man kennt sich mittlerweile untereinander zumindest vom Sehen und es gibt total viele Leute, mit denen man reden und rumhaengen kann. Sind auch teilweise echt Voegel hier, der Kev beispielsweise, der in unserem Zimmer wohnt, lebt einfach schon seit ueber 2 Monaten hier im hostel und so sieht sein Bett auch aus.
Und seit 2einhalb Wochen habe ich ja auch einen Job hier, kellnern in einem italienischen Restaurant, 2 Minuten vom hostel entfernt. Die Arbeit ist meistens sehr stressig, weil ich quasi auch Maedchen fuer alles bin und von Anfang an alles koennen und wissen musste und unser Boss schon auch mal wuetend werden kann. Trotzdem macht es echt Spass, ist ne gute Erfahrung und das Geld, das ich verdiene ist weit mehr als ich erwartet hatte. Ich muss jetzt nur meinem Chef beibringen, dass ich ab naechsten Dienstag raus bin. Das wird etwas problematisch, da ich als ich angefangen habe gesagt habe, dass ich fuer 1 bis 2 Monate dabin. Sonst haetten sie mich nicht eingestellt. Naja, werde da einen Ausweg finden.
Ansonsten haben wir vor 2 Wochen einen Tagesausflug nach Rottnest Island gemacht. Das ist eine kleine Insel, mit der Faehre eine halbe Stunde vom Festland entfernt. WUNDERSCHOEN! Wir haben uns dort Fahrraeder ausgeliehen und sind einmal um die Insel gefahren (20km). Haben bei 3 verschiedenen Straenden halt gemacht und die Straende sind wirklich umwerfend! Weisser Sand, kristallklares Wasser, Korallenriffe und Fische in allen Farben, einfach wie im Paradies! Wir waren ueber eine Stunde Schnorcheln und das war wirklich ein Erlebnis! So ein typisches Korallenriff eben, mit allen moeglichen Pflanzen und Fischen und anderen Tieren. Das Wasser war aber leider ziemlich kalt, sodass wir irgendwann leider total durchgefroren waren. Ausserdem gibt es auf Rottnest "Quokkas", das sind Winzlingskaenguruhs. Und das Tolle ist, dass sie total zahm sind!! Wir haben sie streicheln koennen, sie haben ein so weiches Fell, einfach sooo suess =)
Ausserdem waren wir hier in Fremantle ein paarmal weg, haben Svens Abschiedsverkleidungsparty mitgenommen, viel Gitarrespielen und am Strand chillen, viel arbeiten fuer mich, ein paar Chiropraktikerbesuche, da mein Ruecken seit Australien ziemliche Probleme gemacht hat. UND ich habe Franzi Mosthof und Meike getroffen, die grade zufaelligerweisse zur gleichen Zeit hier in Perth sind wie wir. Meike arbeitet sogar hier in Freo, sodass ich sie staendig irgendwo auf der Strasse treffe. Lisa hat keinen Job gefunden, geniesst hier aber auch gut das Dasein. Momentan ist sie fuer eine knappe Woche mit einer Freundin aus Stuttgart richtung Sueden gefahren, sie kommen am Dienstag wieder zurueck. Vermisse sie schon, habe mich einfach so dran gewoehnt, sie staendig bei mir zu haben...
Jo, wie man hoert, gehts mir supergut, ich geniesse das etwas sesshaftere Leben hier und natuerlich vor allem den Strand, das super Wetter und das Meer. Wettermaessig ist es hier immer warm, am letzten Wochenende war es megaheiss, um die 45 Grad teilweise, da war es schwierig zu schlafen nachts. Jetzt hat es aber schon wieder ein bisschen abgekuehlt, hat nur noch so um die 28 -30 Grad. Ich habe die letzten beiden Tage frei gehabt und muss jetzt morgen wieder fuers ganze Wochenende ran, deshalb muss ich auch langsam ins Bettchen.
Ganz viele warme sonnige und australische Gruesse und
Cheers (wie man hier so schoen sagt)!!
Tuesday, January 20, 2009
Das Hawaii Update
So, da ich mal wieder viel zu lange meinen lieben Blog habe verweisen lassen und es so viel zum updaten gibt, hier erstmal noch die Fortsetzung von unserer FANTAAASTIC (den Australiern ihr Lieblingswort) time auf Hawaii:
Wie gesagt, nachdem sich Lisas und meine Wege am Neujahrstag dann getrennt hatten, sind Luki und ich mit TheBus, der auf Oahu fuer nur 2 Dollar ueber die ganze Insel faehrt, nach Kailua gefahren. Und wie gesagt, war dort die Herbergssuche sehr schwer, wir haben uns nach dem Nachmittag ein bisschen wie Maria und Josef gefuehlt. Haben aber ja letztendlich ein sehr nettes BedandBreakfastzimmer gefunden. Am naechsten Tag hatten wir dann vor uns eine Campingmoeglichkeit an der windward Seite, also der Ostkueste von Oahu zu suchen. Das hat sich allerdings auch etwas schwieriger gestaltet, da wir uns erst durch ca 7 Nummern telefonieren mussten, bis wir wussten, wo wir die Genehmigung fuers Campen bekommen koennen. Dann durch die gesamte Stadt zum Rathaus gerannt, dort sich an die 40Menschenschlange angestellt(war so crowded, da eine andere Stelle geschlossen war), ewig gewartet und scliesslich hatten wir dann aber die Papiere in der Hand, die wir am Ende nirgends irgendjemand sehen wollte.. Dann waren wir grade mit unserem gesamten Gepaeck auf dem Weg zur bushaltestelle, als wir von Tobin angesprochen worden sind, einem mid20s Hawaiianer, der uns von sich aus angeboten hat uns ein Stueck mitzunehmen. Er hat sich als total nett rausgestellt, hat uns von seinen Backpackererfahrungen in Europa und Aegypten erzaehlt und ist dabei leider ca. eine dreiviertel Stunde genau einmal im Kreis gefahren. Luki und ich mussten uns echt so das Lachen verkneifen, als wir genau dort, wo wir losgefahren sind, wieder gestanden waren und er nur meinte "Oh sorry, my orientation sometimes isn't that good". Letztendlich hat er uns dann aber, da er wohl grade seinen freien Tag hatte, bis direkt zu unserem beachpark nach Hau'ula gefahren und uns sogar noch nen Sixer Bier gekauft =) Die Zeit in Hau'ula war dann vor allem windig! Das Wetter war wirklich so, wie man es von Hawaii nicht erwartet haette, bewoelkt, kuehl und das schlimmste war der krasse Wind, ueber den ich mich sehr aufregen musste. Wir sind von dort aus dann am naechsten Tag zum sogenannten Turtle Bay Resort gefahren, hat sich spontan ergeben, da wir eine aeltere Deutsche im Bus kennengelernt haben, die total frustriert von ihrer Freundin war, die anscheinend "nur Shoppen will die ganze Zeit". Durch sie sind wir dann ins Hammernobelhotel, den Turtle Bay Resort reingekommen, mit Pool und superschoenen Baedern usw.. Haben uns dort aber nur ein bisschen umgeschaut und uns dann fuer den Strand entschieden. Abends hatten wir dann noch ein scary Erlebnis. Da Luki unbedingt mal die frischen Shrimps von den Shrimpsfarmen, die es entlang der Kueste dort ueberall gibt, probiereb wollte, sind wir abends in der Dunkelheit an einer Bushaltestelle ausgestiegen und dann nen Kilometer zum Shrimptruck gelaufen. Die Naechte auf Hawaii werden ziemlich dunkel und ausser der Strasse war dort einfach NICHTS und dann noch die vorbeizischenden Autos, aus denen wir teils angegroehlt wurden... Mir war jedenfalls da schon etwas mulmig zu Mute. Aber wir sind dann am Truck angekommen und haben leckere Shrimps gegessen und waren danach satt und zufrieden. Ja, dann haben wir auf den Bus zurueck gewartet, es hiess, der solle so in 5 Minuten kommen. Als er nach 20 Minuten immernochnicht da war, haben wir uns dann langsam mal angefangen Sorgen zu machen. Dann sind die Lichter im Shrimptruck ausgegangen und das letzte Auto weggefahren. Als dann auch noch ein Auto angehalten hat und gemeint hat, dass aufgrund eines Unfalles die STrasse gesperrt waere und der Bus da wohl nicht durchkommen wuerde, sind meine Sorgen langsam echt in ziemliche Angst umgesprungen. Es war echt so ein bisschen ne Horrorfilmsituation, wir alleine in the middle of nowhere, der gespenstische Wind die ganze Zeit und in meinem Kopf die Warnungen vor rassistischen Hawaiianern... Nach einer halben Stunde, die mir echt ewig vorkam, hat dann jedoch gluecklicherweise ein sehr nettes aelteres Amiehepaar mit nem Pickup angehalten und gemeint, dass sie uns zu unserem beachpark fahren wuerden, da der Bus wohl wirklich nicht mehr kommen wuerde. Und so hatten wir noch eine windige Fahrt unterm Sternenhimmel durch die hawaiianische Nacht auf der Ladeflaeche.
Die naechste Nacht haben wir dann im einzigen Hostel ausserhalb Honolulus, an der North Shore verbracht. Das Hostel war echt super, alles aus Holz, ueberall Hippies und Surfer und Jugendliche, der Blick aus unserem Zimmer genial. Da wir aber noch ein bisschen mehr von der Insel sehen wollten (oder vor allem ich, habe Luki bisschen dazu ueberredet), gings am naechsten Tag dann weiter mit der destination zum sogenannten Mokuleia beack park, der uns schon oefter als super Campingplatz empfohlen worden war. Leider gab es dorthin keine Busverbindung, der Busfahrer hat uns irgendwann rausgeschmissen und gemeint, den REst muessten wir laufen. Naja, dachten wir, wird schon gehen, kann ja nicht mehr so weit sein. Tja, der Marsch hat sich dann leider ueber ca. 5 km erst durchs Wohngebiet, dann noch ewig an der Strasse entlang hingezogen. Zusammen mit der Mittagshitze und unserem gesamten Gepaeck, war das wirklich eine Backpackerweltreiseerfahrung. Es war aber eine super Entscheidung, die 2 Tage im Camp waren klasse. Vor allem, da wir Erin und seinen Neffen kennengelernt haben, die dort zum Dachdecken gearbeitet haben. Erin, ein gebuertiger Hawaiianer von der Big Island, in seinen fruehen Sechzigern, war ein totales Original, hat uns als Chauffeur gedient uns erst zu Bier und selbstgebackenen "Happy-Cookies" und am naechsten Abend zum Barbecue eingeladen, bei dem wir 2 riesige selbstgefangenen Fische serviert bekommen haben.
Nach 2 Tagen mit endlich sonnigem und warmen Wetter, Baden, Campen, Streiten, Vertragen, Spass und vielen schoenen Momenten, sind wir dann in das Hostel an der North Shore zurueckgekehrt und dort haben wir dann auch meine liebe Lisaschwester wiedergetroffen! Es war so cool, Lisa und ich waren total happy und wir alle drei haben erstmal die erste Stunde nur gelacht und erzaehlt und uns gefreut, dass wir wieder vereint waren. Lisa hatte auch eine super Zeit, sie hat fuer eine Woche in einer JungsWG an der NorthShore gewohnt,das alltaegliche Leben von Surferboys direkt mitbekommen und tptal viel erlebt!
Die letzten drei Tage im Hostel gingen dann auch mal wieder viel zu schnell vorbei, wir haben uns noch das absolut suesse Staedtchen Haleiwa angeschaut, waren dort auch shoppen, haben am Strand gechillt und haben uns am letzten Tag nochmal ein Surfbrett geliehen und uns ein bisschen im Surfen geuebt. Dabei habe ich das erste mal eine riesige Schildkroete gesehen, die ist einfach mal 2 m neben mir im Wasser geschwommen, hat den Kopf rausgestreckt und mich mit ihrem gechillten Blick angekuckt! Unglaublich auch wie viele kleine Kinder dort schon im Wasser waren und gesurft sind und es eben auch so drauf hatten schon.. Daneben sind wir uns ein bisschen bloed vorgekommen, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen!
Ja das war auch unsere Zeit auf Hawaii, der Abschied war glaube ich fuer uns alle drei sehr schwer, wir hatten aber dann noch einen wunderschoenen letzetn Nachmittag in Waikiki mit superschoener Sonne und schoenem Essengehen spaeter.
Ich schreibe auch sobald wie moeglich ueber unsere ersten Tage hier down under, jetzt aber erstmal in Erinnerung an unsere Hawaiizeit ein herzliches
ALOHA!
Uebrigens sorry fuer meinen ueberproportionalen Header, werd sobald wie moeglich versuchen das zu richten... Abr die Bluemchen sind ja auch schoen, die kann man auch mal ZEIGEN =)
Wie gesagt, nachdem sich Lisas und meine Wege am Neujahrstag dann getrennt hatten, sind Luki und ich mit TheBus, der auf Oahu fuer nur 2 Dollar ueber die ganze Insel faehrt, nach Kailua gefahren. Und wie gesagt, war dort die Herbergssuche sehr schwer, wir haben uns nach dem Nachmittag ein bisschen wie Maria und Josef gefuehlt. Haben aber ja letztendlich ein sehr nettes BedandBreakfastzimmer gefunden. Am naechsten Tag hatten wir dann vor uns eine Campingmoeglichkeit an der windward Seite, also der Ostkueste von Oahu zu suchen. Das hat sich allerdings auch etwas schwieriger gestaltet, da wir uns erst durch ca 7 Nummern telefonieren mussten, bis wir wussten, wo wir die Genehmigung fuers Campen bekommen koennen. Dann durch die gesamte Stadt zum Rathaus gerannt, dort sich an die 40Menschenschlange angestellt(war so crowded, da eine andere Stelle geschlossen war), ewig gewartet und scliesslich hatten wir dann aber die Papiere in der Hand, die wir am Ende nirgends irgendjemand sehen wollte.. Dann waren wir grade mit unserem gesamten Gepaeck auf dem Weg zur bushaltestelle, als wir von Tobin angesprochen worden sind, einem mid20s Hawaiianer, der uns von sich aus angeboten hat uns ein Stueck mitzunehmen. Er hat sich als total nett rausgestellt, hat uns von seinen Backpackererfahrungen in Europa und Aegypten erzaehlt und ist dabei leider ca. eine dreiviertel Stunde genau einmal im Kreis gefahren. Luki und ich mussten uns echt so das Lachen verkneifen, als wir genau dort, wo wir losgefahren sind, wieder gestanden waren und er nur meinte "Oh sorry, my orientation sometimes isn't that good". Letztendlich hat er uns dann aber, da er wohl grade seinen freien Tag hatte, bis direkt zu unserem beachpark nach Hau'ula gefahren und uns sogar noch nen Sixer Bier gekauft =) Die Zeit in Hau'ula war dann vor allem windig! Das Wetter war wirklich so, wie man es von Hawaii nicht erwartet haette, bewoelkt, kuehl und das schlimmste war der krasse Wind, ueber den ich mich sehr aufregen musste. Wir sind von dort aus dann am naechsten Tag zum sogenannten Turtle Bay Resort gefahren, hat sich spontan ergeben, da wir eine aeltere Deutsche im Bus kennengelernt haben, die total frustriert von ihrer Freundin war, die anscheinend "nur Shoppen will die ganze Zeit". Durch sie sind wir dann ins Hammernobelhotel, den Turtle Bay Resort reingekommen, mit Pool und superschoenen Baedern usw.. Haben uns dort aber nur ein bisschen umgeschaut und uns dann fuer den Strand entschieden. Abends hatten wir dann noch ein scary Erlebnis. Da Luki unbedingt mal die frischen Shrimps von den Shrimpsfarmen, die es entlang der Kueste dort ueberall gibt, probiereb wollte, sind wir abends in der Dunkelheit an einer Bushaltestelle ausgestiegen und dann nen Kilometer zum Shrimptruck gelaufen. Die Naechte auf Hawaii werden ziemlich dunkel und ausser der Strasse war dort einfach NICHTS und dann noch die vorbeizischenden Autos, aus denen wir teils angegroehlt wurden... Mir war jedenfalls da schon etwas mulmig zu Mute. Aber wir sind dann am Truck angekommen und haben leckere Shrimps gegessen und waren danach satt und zufrieden. Ja, dann haben wir auf den Bus zurueck gewartet, es hiess, der solle so in 5 Minuten kommen. Als er nach 20 Minuten immernochnicht da war, haben wir uns dann langsam mal angefangen Sorgen zu machen. Dann sind die Lichter im Shrimptruck ausgegangen und das letzte Auto weggefahren. Als dann auch noch ein Auto angehalten hat und gemeint hat, dass aufgrund eines Unfalles die STrasse gesperrt waere und der Bus da wohl nicht durchkommen wuerde, sind meine Sorgen langsam echt in ziemliche Angst umgesprungen. Es war echt so ein bisschen ne Horrorfilmsituation, wir alleine in the middle of nowhere, der gespenstische Wind die ganze Zeit und in meinem Kopf die Warnungen vor rassistischen Hawaiianern... Nach einer halben Stunde, die mir echt ewig vorkam, hat dann jedoch gluecklicherweise ein sehr nettes aelteres Amiehepaar mit nem Pickup angehalten und gemeint, dass sie uns zu unserem beachpark fahren wuerden, da der Bus wohl wirklich nicht mehr kommen wuerde. Und so hatten wir noch eine windige Fahrt unterm Sternenhimmel durch die hawaiianische Nacht auf der Ladeflaeche.
Die naechste Nacht haben wir dann im einzigen Hostel ausserhalb Honolulus, an der North Shore verbracht. Das Hostel war echt super, alles aus Holz, ueberall Hippies und Surfer und Jugendliche, der Blick aus unserem Zimmer genial. Da wir aber noch ein bisschen mehr von der Insel sehen wollten (oder vor allem ich, habe Luki bisschen dazu ueberredet), gings am naechsten Tag dann weiter mit der destination zum sogenannten Mokuleia beack park, der uns schon oefter als super Campingplatz empfohlen worden war. Leider gab es dorthin keine Busverbindung, der Busfahrer hat uns irgendwann rausgeschmissen und gemeint, den REst muessten wir laufen. Naja, dachten wir, wird schon gehen, kann ja nicht mehr so weit sein. Tja, der Marsch hat sich dann leider ueber ca. 5 km erst durchs Wohngebiet, dann noch ewig an der Strasse entlang hingezogen. Zusammen mit der Mittagshitze und unserem gesamten Gepaeck, war das wirklich eine Backpackerweltreiseerfahrung. Es war aber eine super Entscheidung, die 2 Tage im Camp waren klasse. Vor allem, da wir Erin und seinen Neffen kennengelernt haben, die dort zum Dachdecken gearbeitet haben. Erin, ein gebuertiger Hawaiianer von der Big Island, in seinen fruehen Sechzigern, war ein totales Original, hat uns als Chauffeur gedient uns erst zu Bier und selbstgebackenen "Happy-Cookies" und am naechsten Abend zum Barbecue eingeladen, bei dem wir 2 riesige selbstgefangenen Fische serviert bekommen haben.
Nach 2 Tagen mit endlich sonnigem und warmen Wetter, Baden, Campen, Streiten, Vertragen, Spass und vielen schoenen Momenten, sind wir dann in das Hostel an der North Shore zurueckgekehrt und dort haben wir dann auch meine liebe Lisaschwester wiedergetroffen! Es war so cool, Lisa und ich waren total happy und wir alle drei haben erstmal die erste Stunde nur gelacht und erzaehlt und uns gefreut, dass wir wieder vereint waren. Lisa hatte auch eine super Zeit, sie hat fuer eine Woche in einer JungsWG an der NorthShore gewohnt,das alltaegliche Leben von Surferboys direkt mitbekommen und tptal viel erlebt!
Die letzten drei Tage im Hostel gingen dann auch mal wieder viel zu schnell vorbei, wir haben uns noch das absolut suesse Staedtchen Haleiwa angeschaut, waren dort auch shoppen, haben am Strand gechillt und haben uns am letzten Tag nochmal ein Surfbrett geliehen und uns ein bisschen im Surfen geuebt. Dabei habe ich das erste mal eine riesige Schildkroete gesehen, die ist einfach mal 2 m neben mir im Wasser geschwommen, hat den Kopf rausgestreckt und mich mit ihrem gechillten Blick angekuckt! Unglaublich auch wie viele kleine Kinder dort schon im Wasser waren und gesurft sind und es eben auch so drauf hatten schon.. Daneben sind wir uns ein bisschen bloed vorgekommen, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen!
Ja das war auch unsere Zeit auf Hawaii, der Abschied war glaube ich fuer uns alle drei sehr schwer, wir hatten aber dann noch einen wunderschoenen letzetn Nachmittag in Waikiki mit superschoener Sonne und schoenem Essengehen spaeter.
Ich schreibe auch sobald wie moeglich ueber unsere ersten Tage hier down under, jetzt aber erstmal in Erinnerung an unsere Hawaiizeit ein herzliches
ALOHA!
Uebrigens sorry fuer meinen ueberproportionalen Header, werd sobald wie moeglich versuchen das zu richten... Abr die Bluemchen sind ja auch schoen, die kann man auch mal ZEIGEN =)
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