Sunday, April 5, 2009

Bali...

...ist einfach traumhaft. Wir haben hier wirklich ein kleines Paradies gefunden.In den fast drei Wochen, die wir jetzt schon hier sind, haben wir schon einiges von der Insel kennengelernt und einfach so viele schoene Erfahrungen gemacht und einzigartige Momente erlebt. Die Natur hier ist gigantisch.. Die dichte Tropenvegetation, die hohen Palmen, die bewachsenen Lianenbaeume, riesige Blaetter ueberall, der Dschungel..manchmal glaubt man, man ist mitten im Schauplatz von "Dschungelbuch" und trifft gleich Mogli und Balu. Ausserdem ist die balinesische Kultur einfach unglaublich. Diese Vielfalt von Riten und Zeremonien, von Statuen und Tempeln ueberall, von Taenzen und Umzuegen auf den Strassen, der Geruch von Raeucherstaebchen in der Luft, die vielen Opfertellerchen, Blumenschmuck und alle moeglichen Variationen von Sarongs und Stoffstuecken um alles Heilige (Statuen, aber auch Baeume oder Steine). Und natuerlich die Menschen hier. Die Menschen hier sind eine Erfahrung fuer sich. Noch nie und nirgends habe ich Menschen getroffen, die durchweg so freundlich, so hilfsbereit, positiv und kontaktfreudig sind! Wenn wir mit unseren Rollern durch die STrassen gefahren sind hat uns staendig dieses offene und vorurteilslose Laecheln begleitet, das hier auf jedem einzelnen der Gesichter zu strahlen scheint..
Nach unserer ersten Woche in Kuta (eigentlich wollten wir ja nur 2-3 Tage dortbleiben, aber dann waren die Wellen so toll und die Zeit verging so schnell, dass es doch eine Woche wurde), in der hauptsaechlich akklimatisieren klimatisch und kulturell und surfen angesagt waren, sind wir mit dem Bus nach Ubud aufgebrochen. Von dort aus haben wir eine knappe Woche lang das Inselinnere erkundet. Fahrten durch Reisfelder, kleine Doerfer, heftigste Regenschauer in den Bergregionen (wo kommen die denn pletzlich her, vor ner halben Stunde hattes noch 35 Grad im SChatten und Mordssonne?!), Frauen mit riesen Schuesseln und saemtlichen Hausrat auf dem Kopf (Taschen brauchen die nicht, da wird alles eifnach nur auf den Kopf geladen, selbst ein 8Mann-Flos traegt man aus dem Flusstal auf dem Kopf die Treppen hoch), Umzuege... Ausserdem hatten wir eher ruhigere Tage, viel Zeit zum Nachdenken und sich Einlassen auf diesen mystische und spirituelle Atmosphaere, die hier ueberall in der Luft liegt. Die Religion spielt hier eine sehr sehr grosse Rolle, sie ist ueberall im taeglichen Leben der Balinesen und vor allem auch in ihren Herzen fest verankert. Auf die FRage, ob es denn in Bali auch Menschen gaebe,die keiner Religion angehoeren und nichts glauben, meinte unser balinesischer Hotelboy verstaendnislos nein, sowas gaebe es hier nicht. Auch das friedliche und selbstverstaendliche Koexistieren von Hinduismus und Buddhismus ist faszinierend. Teilweise haben beide ein und denselben Tempel gemeinsam, beten direkt nebeneinander und teilen sich die heiligen Staetten voellig konfliktlos. Von so etwas koennte sich die westliche Welt mal ne Scheibe abschneiden.
Kuta Beach, an dem wir vor allem die letzte Woche viel Zeit verbracht haben, ist auch ein Ort fuer sich. Voller Touristentrubel, "Massas-Massas"anbietenden Balinesinen, Essensstaenden, Surfboards ueberall, aber auf der andern Seite auch voller Einheimischer. Die Wellen sind super, auch wenn es im Wasser meistens ziemlich crowded ist, was aber nichts macht, weil alle nett sind und nur Spass haben.
Wir haben Julien und Aaron wiedergetroffen, die beiden mit denen wir in Australien den raodtrip gemacht hatten. Zufaellig im Affenwald in Ubud, zack standen sie pletzlich vor uns! Wir wussten, dass sie in Bali sind, aber hatten keinen Schimmer w ound wie wir sie erreichen sollten. So klein ist die Welt.. Insgesamt haben wir einfach soo viel erlebt, dass es unmoeglich ist hier mehr und detaliierter zus chreiben..
Jetzt werden wir die naechste Woche noch den Rest der Insel erkunden. Die Nord-Ost-und Westkueste wartet noch auf uns.
Selamat datang
eure Sarah

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