Tuesday, January 20, 2009

Das Hawaii Update

So, da ich mal wieder viel zu lange meinen lieben Blog habe verweisen lassen und es so viel zum updaten gibt, hier erstmal noch die Fortsetzung von unserer FANTAAASTIC (den Australiern ihr Lieblingswort) time auf Hawaii:
Wie gesagt, nachdem sich Lisas und meine Wege am Neujahrstag dann getrennt hatten, sind Luki und ich mit TheBus, der auf Oahu fuer nur 2 Dollar ueber die ganze Insel faehrt, nach Kailua gefahren. Und wie gesagt, war dort die Herbergssuche sehr schwer, wir haben uns nach dem Nachmittag ein bisschen wie Maria und Josef gefuehlt. Haben aber ja letztendlich ein sehr nettes BedandBreakfastzimmer gefunden. Am naechsten Tag hatten wir dann vor uns eine Campingmoeglichkeit an der windward Seite, also der Ostkueste von Oahu zu suchen. Das hat sich allerdings auch etwas schwieriger gestaltet, da wir uns erst durch ca 7 Nummern telefonieren mussten, bis wir wussten, wo wir die Genehmigung fuers Campen bekommen koennen. Dann durch die gesamte Stadt zum Rathaus gerannt, dort sich an die 40Menschenschlange angestellt(war so crowded, da eine andere Stelle geschlossen war), ewig gewartet und scliesslich hatten wir dann aber die Papiere in der Hand, die wir am Ende nirgends irgendjemand sehen wollte.. Dann waren wir grade mit unserem gesamten Gepaeck auf dem Weg zur bushaltestelle, als wir von Tobin angesprochen worden sind, einem mid20s Hawaiianer, der uns von sich aus angeboten hat uns ein Stueck mitzunehmen. Er hat sich als total nett rausgestellt, hat uns von seinen Backpackererfahrungen in Europa und Aegypten erzaehlt und ist dabei leider ca. eine dreiviertel Stunde genau einmal im Kreis gefahren. Luki und ich mussten uns echt so das Lachen verkneifen, als wir genau dort, wo wir losgefahren sind, wieder gestanden waren und er nur meinte "Oh sorry, my orientation sometimes isn't that good". Letztendlich hat er uns dann aber, da er wohl grade seinen freien Tag hatte, bis direkt zu unserem beachpark nach Hau'ula gefahren und uns sogar noch nen Sixer Bier gekauft =) Die Zeit in Hau'ula war dann vor allem windig! Das Wetter war wirklich so, wie man es von Hawaii nicht erwartet haette, bewoelkt, kuehl und das schlimmste war der krasse Wind, ueber den ich mich sehr aufregen musste. Wir sind von dort aus dann am naechsten Tag zum sogenannten Turtle Bay Resort gefahren, hat sich spontan ergeben, da wir eine aeltere Deutsche im Bus kennengelernt haben, die total frustriert von ihrer Freundin war, die anscheinend "nur Shoppen will die ganze Zeit". Durch sie sind wir dann ins Hammernobelhotel, den Turtle Bay Resort reingekommen, mit Pool und superschoenen Baedern usw.. Haben uns dort aber nur ein bisschen umgeschaut und uns dann fuer den Strand entschieden. Abends hatten wir dann noch ein scary Erlebnis. Da Luki unbedingt mal die frischen Shrimps von den Shrimpsfarmen, die es entlang der Kueste dort ueberall gibt, probiereb wollte, sind wir abends in der Dunkelheit an einer Bushaltestelle ausgestiegen und dann nen Kilometer zum Shrimptruck gelaufen. Die Naechte auf Hawaii werden ziemlich dunkel und ausser der Strasse war dort einfach NICHTS und dann noch die vorbeizischenden Autos, aus denen wir teils angegroehlt wurden... Mir war jedenfalls da schon etwas mulmig zu Mute. Aber wir sind dann am Truck angekommen und haben leckere Shrimps gegessen und waren danach satt und zufrieden. Ja, dann haben wir auf den Bus zurueck gewartet, es hiess, der solle so in 5 Minuten kommen. Als er nach 20 Minuten immernochnicht da war, haben wir uns dann langsam mal angefangen Sorgen zu machen. Dann sind die Lichter im Shrimptruck ausgegangen und das letzte Auto weggefahren. Als dann auch noch ein Auto angehalten hat und gemeint hat, dass aufgrund eines Unfalles die STrasse gesperrt waere und der Bus da wohl nicht durchkommen wuerde, sind meine Sorgen langsam echt in ziemliche Angst umgesprungen. Es war echt so ein bisschen ne Horrorfilmsituation, wir alleine in the middle of nowhere, der gespenstische Wind die ganze Zeit und in meinem Kopf die Warnungen vor rassistischen Hawaiianern... Nach einer halben Stunde, die mir echt ewig vorkam, hat dann jedoch gluecklicherweise ein sehr nettes aelteres Amiehepaar mit nem Pickup angehalten und gemeint, dass sie uns zu unserem beachpark fahren wuerden, da der Bus wohl wirklich nicht mehr kommen wuerde. Und so hatten wir noch eine windige Fahrt unterm Sternenhimmel durch die hawaiianische Nacht auf der Ladeflaeche.
Die naechste Nacht haben wir dann im einzigen Hostel ausserhalb Honolulus, an der North Shore verbracht. Das Hostel war echt super, alles aus Holz, ueberall Hippies und Surfer und Jugendliche, der Blick aus unserem Zimmer genial. Da wir aber noch ein bisschen mehr von der Insel sehen wollten (oder vor allem ich, habe Luki bisschen dazu ueberredet), gings am naechsten Tag dann weiter mit der destination zum sogenannten Mokuleia beack park, der uns schon oefter als super Campingplatz empfohlen worden war. Leider gab es dorthin keine Busverbindung, der Busfahrer hat uns irgendwann rausgeschmissen und gemeint, den REst muessten wir laufen. Naja, dachten wir, wird schon gehen, kann ja nicht mehr so weit sein. Tja, der Marsch hat sich dann leider ueber ca. 5 km erst durchs Wohngebiet, dann noch ewig an der Strasse entlang hingezogen. Zusammen mit der Mittagshitze und unserem gesamten Gepaeck, war das wirklich eine Backpackerweltreiseerfahrung. Es war aber eine super Entscheidung, die 2 Tage im Camp waren klasse. Vor allem, da wir Erin und seinen Neffen kennengelernt haben, die dort zum Dachdecken gearbeitet haben. Erin, ein gebuertiger Hawaiianer von der Big Island, in seinen fruehen Sechzigern, war ein totales Original, hat uns als Chauffeur gedient uns erst zu Bier und selbstgebackenen "Happy-Cookies" und am naechsten Abend zum Barbecue eingeladen, bei dem wir 2 riesige selbstgefangenen Fische serviert bekommen haben.
Nach 2 Tagen mit endlich sonnigem und warmen Wetter, Baden, Campen, Streiten, Vertragen, Spass und vielen schoenen Momenten, sind wir dann in das Hostel an der North Shore zurueckgekehrt und dort haben wir dann auch meine liebe Lisaschwester wiedergetroffen! Es war so cool, Lisa und ich waren total happy und wir alle drei haben erstmal die erste Stunde nur gelacht und erzaehlt und uns gefreut, dass wir wieder vereint waren. Lisa hatte auch eine super Zeit, sie hat fuer eine Woche in einer JungsWG an der NorthShore gewohnt,das alltaegliche Leben von Surferboys direkt mitbekommen und tptal viel erlebt!
Die letzten drei Tage im Hostel gingen dann auch mal wieder viel zu schnell vorbei, wir haben uns noch das absolut suesse Staedtchen Haleiwa angeschaut, waren dort auch shoppen, haben am Strand gechillt und haben uns am letzten Tag nochmal ein Surfbrett geliehen und uns ein bisschen im Surfen geuebt. Dabei habe ich das erste mal eine riesige Schildkroete gesehen, die ist einfach mal 2 m neben mir im Wasser geschwommen, hat den Kopf rausgestreckt und mich mit ihrem gechillten Blick angekuckt! Unglaublich auch wie viele kleine Kinder dort schon im Wasser waren und gesurft sind und es eben auch so drauf hatten schon.. Daneben sind wir uns ein bisschen bloed vorgekommen, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen!
Ja das war auch unsere Zeit auf Hawaii, der Abschied war glaube ich fuer uns alle drei sehr schwer, wir hatten aber dann noch einen wunderschoenen letzetn Nachmittag in Waikiki mit superschoener Sonne und schoenem Essengehen spaeter.
Ich schreibe auch sobald wie moeglich ueber unsere ersten Tage hier down under, jetzt aber erstmal in Erinnerung an unsere Hawaiizeit ein herzliches
ALOHA!
Uebrigens sorry fuer meinen ueberproportionalen Header, werd sobald wie moeglich versuchen das zu richten... Abr die Bluemchen sind ja auch schoen, die kann man auch mal ZEIGEN =)

Monday, January 12, 2009

Hawaii

Da unsere 2 Wochen auf Hawaii ja nun auch schon wieder vorbei sind und ich leider waehrend der ganzen Zeit kein einziges mal zum blog-updaten gekommen bin, gibts jetzt einen kurzen nachtraeglichen Bericht:
Die ersten 4 Tage in der Jugendherberge in Waikiki Beach waren gut. Das Hostel war nett, wenn auch nichts krass besonderes, wir hatten einen 5 Minuten Fussweg zum "weltberuehmten" Waikikibeach und waren direkt im Stadtzentrum einkaufsmaessig. Das Wiedersehen em ersten Tag mit meinem lieben Lukischatz war natuerlich unglaublich=) Die Tage haben wir dann meistens am Strand gechillt, dabei die Penner beneidet, die sich teilweise ihren eigenen kleinen Freiluftwohnplatz unter den Palmen eingerichtet haben und einige shoppingtouren unternommen. Der Silvesterabend war der hammer! NAchdem wir den Jahreswechsel eigentlich ziemlich frustriert und niedergeschlagen erwartet haben, da die Alkohol-und Partybeschraenkung fur uns "under-agers" einfach saunervig war, hat sich doch noch ein fetter Prtyabend ergeben. Durch einen Deutschen, den wir in unserem hostel kennengelernt haben, sind wir zu einer sehr international besuchten Privatparty auf einer Dachterasse eines ziemlich noblen downtown-Hochhauses gekommen, wo es neben super Essen, der hammer location auch an Getraenken und Spasss nicht gefehlt hat! Spaeter hat sich dann die ganze Truppe, die meisten waren Schweizer, aber es gab auch nen Spanier, Mexikaner, Ami, Brasilianer, weiss gar nicht mehr alles, zum Feuerwerkanschauen an den Strand aufgemacht. Der Fussweg dorthin war schon das Spassigste und dann dort am Strand war einfach nur eine Riesenparty. Lisa, ich und ein paar der Leute, haben dann um Mitternacht schoen den spanischen Brauch des 12-Trauben-Essens in den 12 Minuten vor Mitternacht gepflegt. Nach dem 20minuetigen Feuerwerk ging die Party dann noch fuer in paar STunden weiter und so war unser Silvester ein voll Erfolg!
Am 1. Januar haben wir uns dann getrennt und Luki und ich haben uns auf den Weg nach Kailua gemacht, einem STaedtchen, das auf der Karte gross genug aussah, als dass wir dort dann spontan einen Platz zum Bleiben finden koennten. Tja, nichts wars, die touristische Infrastruktur auf Oahu beschraenkt sich leider eben fast nur auf Honolulu. Nach ewigem Suchen haben wir dann doch ein B&B Zimmer bekommen.
Ich schreibe bald noch mehr, meine INternetzeit ist leider schonw ieder fast abgelaufen...
Ein nachtraegliches ALOHA und bis bald!